Aus- und Weiterbildung, Coaching

 

Meine Schulungen sind allen festangestellten oder freien medienschaffenden Kolleginnen und Kollegen zugänglich. Bitte wenden Sie sich direkt an mich oder an die jeweiligen Institute, an denen ich unterrichte. Für überbetriebliche journalistische Aus- und Weiterbildung zum Beispiel bei:

http://www.abp.de/

http://www.kfj.at/

 

Bewerbungen bei Journalistenschulen zum Beispiel bei:

http://www.djs-online.de/ 

http://www.holtzbrinck-schule.de/

http://koelnerjournalistenschule.de/schule

 

Wenn Sie interessiert sind an Inhouse-Schulungen, redaktioneller Konzeption und Weiterentwicklung oder Einzelcoaching, nutzen Sie bitte diesen Kontakt. 

Seminar-Termine (Auswahl von frei buchbaren Terminen 2018)

Porträt, Urania/Meran, 22./23. März (Einführung) und 6. September (Textbesprechung)

Das Porträt ist eines der beliebtesten journalistischen Formate. Der Beweis? Die Medien sind voll davon. Der Grund? Oft genug Bequemlichkeit der Medienschaffenden. Sie greifen darauf zurück, wann immer ein Thema nicht konkret genug entwickelt ist und schnell noch ein Text her muss. Dann zeigt man „den Menschen dahinter“.Was dabei herauskommt, liest sich häufig wie ein Nachruf zu Lebzeiten.

 

Damit das Porträt frisch und spannend rüberkommt, lernen die Teilnehmer des Seminars anhand von Text- und Filmbeispielen: ...unter welchen Voraussetzungen eine Person wirklich als Protagonist geeignet ist; ... welche Rolle der eigene Status und Vorurteile spielen; ... wie man die Recherche sinnvoll strukturiert; ... auf welchen Ebenen man eine Person wahrnehmen und in welchen textgattungen man sie beschreiben kann; ... was die Fairness gebietet und welche journalistische Standards gewahrt bleiben müssen.

 

 

Redigieren, Georg v. Holtzbrinck-Akademie Düsseldorf, 13. Juni und 26. November

Blattmachen, ABP München, 26./27. Juli 2018

Wenn ein Magazin heute eine Daseinsberechtigung hat, dann, weil es mehr bietet, als es die schnellen digitalen Medien können. Doch um Leser an das Produktzu binden, muss das Heftklima stimmen, von der Bildsprache über die Tonality der (Klein-)Texte bis zur kreativen journalistischen Aufbereitung zugfähiger Themen und einem entsprechenden Heftrhythmus. Gemeinsam mit einem Grafiker bzw. einer Grafikerin klären wir am ersten Tag, was ein gutes Cover ausmacht, wie Aufmachungen und Bilder idealerweise miteinander kombiniert werden, welche Typo wann passt und vieles mehr. Am zweiten Tag machen wir uns ans Themengenerieren und -planen, diskutieren redaktionelle Erfordernisse und skizzieren Wege, das eigene Medium weiterzuentwickeln.

Redigieren - mit leichter Hand (für Routiniers) ABP München, 16. und 17. Juli

Der Aufbaukurs. Nach vielen Jahren harten Arbeitens an den Texten anderer ist vieles Routine geworden - nicht nur das Tugendhafte dieses selbstlosen Jobs. Hier kommt Erfrischung: Angewandte Methodik, Feilen am hartnäckigen Fall, Textkritik in Rollenspiel und Fallbeispiel. Das baut auf. 

Interview, Urania/Meran, 7. und 8. September

 

Interview ist bestenfalls: Lebendige Begegnung. Daher lernen die Teilnehmer im 2-Tages-Kompakt-Seminar anhand von Text- und Video-Beispielen: wie man für ein Live-Gespräch seinen Aussagewunsch definiert; ... was „Rollenspiel“ bedeutet und wieso es für die professionelle Interview-Führung so wichtig ist; ... mit welchen Fragetechniken und welcher Fragestrategie man sein Ziel erreicht und trotzdem offen bleibt für Unerwartetes; ... welche Fragetypen sich wann anbieten; ... wie man die Quasselstrippe auf annehmbare Weise stoppt und wie man den Verschwiegenen zum Reden bringt. Kernübung ist das Gespräch mit einem Sparringspartne (Videoaufgezeichnet). In der Verschriftung wird die These auf die Probe gestellt, dass das gesprochene Wort nicht 1 zu 1 wiedergegeben werden und das Interview daher auch kein Protokoll sein kann. Wie also steht's am Ende mit der Autorisierung? Mehr dazu im Seminar.

Interview, ABP München, 10. bis 14. September

"Warum? Von der Obszönität des Fragens" heißt ein Essay des Psychiaters Aron R. Bodenheimer - dieses Seminar bietet eine komplette Woche Zeit, die These des Mannes zu widerlegen: durch lockere Interviewübungen in der Gruppe; durch harte Interviews mit mehreren Sparringspartern inklusive videogestützter Analyse der verbalen wie der nonverbalen Kommunikation; durch das explorierende Gespräch mit einem Special Guest. Im zweiten Teil der Woche wird verschriftet bis hin zum zwiefach überarbeiteten Text. Da kommt was Druckbares raus. Möglicher Kollateralgewinn: Die Erkenntnis, dass man die Grundlage der Journalistenprofession, das Fragen, zumindest nicht für selbstverständlich nehmen sollte. Warum nicht? Ausprobieren!

 

 

Titel/Teaser & Co, Georg von Holtzbrinck-Akademie Düsseldorf, 24. September

Textsorten, Georg v. Holtzbrinckschule Düsseldorf, 1. und 2. Oktober

Textsorten, ABP München, 8. bis 10. Oktober

Leser interessiert doch nicht, ob das, was sie da gerade lesen, nun ein Feature ist oder oder doch eher ein Bericht, ob es sich um einen Leitartikel handelt oder um einen Essay, ob das Porträt nun in Reportageform geschrieben ist oder eher nicht. Richtig. Die Autoren müssen die Darstellungsformen trotzdem unterscheiden können. Weil sie sonst schon bei der Recherche scheitern. Und wenn das passiert ist, merken es Leser garantiert - auch wenn sie vielleicht nicht benennen können, warum ein Text sie irritiert oder einfach nur langweilt. Dieses Seminar verschafft den Überblick und skizziert die Grundlagen journalistischen Schreibens in Textvergleich und Schreibübungen.

"Kreatives Schreiben: Reportage und Dokumentarfilm", Peter Linden, St. Moritz, 27. Okt. bis 3. Nov. (buchbar über www.peterlinden.de). Am 2. November gemeinsame Analyse der Reportagen

In diesem Seminar begegnen einander Reportage und Dokumentarfilm. Die Teilnehmer erfahren in der Theorie und erleben in der Praxis, wie sehr sich beide Gattungen ähneln. Sie lernen kreative Techniken, sie recherchieren, entwickeln eine Dramaturgie, erarbeiten ein Storyboard - und schreiben schließlich eine Reportage zu einem aktuellen Thema aus dem Engadin. Die Texte sind frei für eine anschließende Verwertung in deutschsprachigen Printmedien. An mehreren Abenden werden interessante, preisgekrönte Dokumentarfilme gezeigt und gemeinsam analysiert.(pl)

Porträt, Peter Linden, St. Moritz, 4. - 10. November (buchbar w.o.). Am 9. November gemeinsame Analyse der Porträts.